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Zurück in die Zukunft

Ein Bildungs- und Kulturprojekt von ARBOS – Gesellschaft für Musik und Theater am Hauptbahnhof in Klagenfurt mit der Ausstellung „Zurück in die Zukunft" von Oliver Rathkolb, der Opern „Die Weise von Liebe und Tod des Cornets Christoph Rilke", „Der Kaiser von Atlantis oder Die Tod-Verweigerung" von Viktor Ullmann und der ZeitzeuginGesprächsreihe mit Leni Birnbaum vom 19.Mai 2016 bis 30.September 2016.

Ausstellungseröffnung „Zurück in die Zukunft" am 19.Mai 2016 um 18.00 Uhr mit Landeshauptmann Peter Kaiser, Landtagspräsident Reinhart Rohr, Landesschulratspräsident Rudolf Altersberger und Oliver Rathkolb.

Klagenfurt Hauptbahnhof
Klagenfurt Hauptbahnhof Mai 1945

 

19. Mai – 30. September 2016 im Hauptbahnhof Klagenfurt

Zurück in die Zukunft“

von und mit Oliver Rathkolb

Im Mai 1945 lag der Klagenfurter Hauptbahnhof in Trümmern, auch ein Bild mit Symbolcharakter für das Ende des nationalsozialistischen Terrorregimes in Kärnten. „Heutzutage neigt man in der allgemeinen historischen Reflexion gerne dazu, den Aufbau demokratischer Strukturen im Rahmen der provisorischen Staatsregierung in Österreich unter Staatskanzler Karl Renner als selbstverständlich anzusehen. Die Gründung der II. Republik durch die Proklamation vom 27. April 1945 wird dabei oft geradezu als Automatismus im ‚Regelwerk der Geschichte' definiert. Wien war allerdings erst kurz zuvor nach blutigen und verlustreichen Kämpfen am 13. April 1945 von Soldaten der Roten Armee befreit worden. Österreichische Widerstandsgruppen spielten dabei zwar eine strategisch wichtige, letztlich aber nur marginale Rolle. Weder im Selbstverständnis der nicht-nationalsozialistischen politischen Eliten vor 1938 noch im breiten öffentlichen Bewusstsein war jedoch festgeschrieben, wie die Re-Etablierung eines demokratischen Systems nach zwei Diktaturen, dem Dollfuss-Schuschnigg-Regime 1933-1938 und dem NS-Terror 1938-1945, aussehen sollte", fasst Oliver Rathkolb den Beginn der II. Republik Österreich zusammen. In siebzehn Kapiteln – „Befreiung trotz Besatzung", „Widerstand und Kollaboration", „Opfer - TäterInnen - ZuschauerInnen", „Ungewollte Rückkehr - Fortschreibung des Exils", „Hunger und Versorgung", „Hochkultur - Unterhaltungskultur", „Der frühe kalte Krieg", „(Reichs-)Deutsche und Österreicher", „Kontrollierte Medienlandschaft 1945", „Flüchtlinge - Displaced Persons", „Zwischen Zerstörung und kriegsbasiertem Wiederaufbau", „Demokratie und der Mythos der gemeinsamen Lagerstraße", „Alltag mit Alliierten", „Nur Trümmerfrauen?", „Kriegsgefangene und Heimkehrer", „Wiedergewonnene Jugend", „Zukunftsvisionen" – sowie einer Chronologie des Jahres 1945 zeigt Rathkolb auf beeindruckende Weise das Werden der II. Republik Österreich.
Oliver Rathkolb wird am 19. Mai 2016 persönlich durch die Ausstellung führen. Danach steht die Ausstellung für Schulen mit Führung durch den Klagenfurter Hauptbahnhof durch die ÖBB bis zum 30. September in der Schulzeit von Montag bis Freitag in der Zeit von 9.00 bis 12.00 Uhr zur Verfügung. Anmeldungen zur Führung per E-Mail unter arbos.carinthia@arbos.at mindestens vierzehn Tage im Voraus vor dem gewünschten Führungstermin (bitte auch Alternativtermin nennen!).

Ein Bildungs- und Kulturprojekt von ARBOS – Gesellschaft für Musik und Theater am Hauptbahnhof in Klagenfurt mit der Ausstellung „Zurück in die Zukunft" von Oliver Rathkolb, der Opern „Die Weise von Liebe und Tod des Cornets Christoph Rilke", „Der Kaiser von Atlantis oder Die Tod-Verweigerung" von Viktor Ullmann und der ZeitzeuginGesprächsreihe mit Leni Birnbaum vom 18.Mai 2016 bis 30.September 2016.

Oper zur Ausstellungseröffnung „Zurück in die Zukunft" am 18. Mai 2016 um 20.00 Uhr „Die Weise von Liebe und Tod des Cornets Christoph Rilke" von Viktor Ullmann mit dem gehörlosen Schauspieler Werner Mössler, dem Sänger Rupert Bergmann und dem Pianisten Christoph Traxler in Anwesenheit von Landeshauptmann Peter Kaiser, Landtagspräsident Reinhart Rohr, Landesschulratspräsident Rudolf Altersberger und Oliver Rathkolb.

Rilke

18. Mai 2016 im Hauptbahnhof Klagenfurt um 20.00 Uhr

„Die Weise von Liebe und Tod des Cornets Christoph Rilke"

 von Viktor Ullmann

Zu den Opfern des Zweiten Weltkrieges zählt der Komponist Viktor Ullmann (1898-1944), der im Ersten Weltkrieg als Artilleriebeobachter bei der zwölften und letzten Isonzoschlacht Zeuge des Angriffs mit Giftgas bei Bovec/Plezzo/Flitsch im oberen Isonzotal geworden ist. Im Zweiten Weltkrieg wird Ullmann selbst zum Opfer, er wird am 18. Oktober 1944 in den Todesfabriken des Vernichtungslager Auschwitz des nationalsozialistischen Terrorregimes mit dem Giftgas Zyklon B ermordet, Giftgas dieser Produktionsart ist schon im Ersten Weltkrieg verwendet worden. Einige der sehr bedeutenden musikalischen Werke von Viktor Ullmann sind von den Kriegserlebnissen des Ersten Weltkriegs geprägt, dazu zählen auch „Die Weise von Liebe und Tod des Cornets Christoph Rilke“ nach dem gleichnamigen Gedicht in Prosa von Rainer Maria Rilke und das Lied „Wendla im Garten“ nach dem Gedicht von Frank Wedekind, das die einzig komplett erhaltene Komposition Ullmanns aus dem Ersten Weltkrieg ist. Weiters sind zu hören und zu sehen die „Hölderlin-Lieder“ von Viktor Ullmann, die er wie auch „Die Weise von Liebe und Tod des Cornets Christoph Rilke“ im Rahmen der Freizeitgestaltung im Konzentrationslager Theresienstadt komponiert hat. Authentische Informationen über Theresienstadt und die Freizeitgestaltung im Konzentrationslager hat der Regisseur der Produktion, Herbert Gantschacher, persönlich von Karel Berman, Paul Kling und Herbert Thomas Mandl erhalten, die auch in Theresienstadt noch mit Viktor Ullmann selbst musiziert haben. Anmeldung zur Vorstellung unter: arbos.carinthia@arbos.at

Ausschnitte der Inszenierung:

Ullmann "Die Weise von Liebe und Tod des Cornets Christoph Rilke"
Ullmann "Die Weise von Liebe und Tod des Cornets Christoph Rilke"

 
 

Ullmann "Die Weise von Liebe und Tod des Cornets Christoph Rilke"

Ein Bildungs- und Kulturprojekt von ARBOS – Gesellschaft für Musik und Theater am Hauptbahnhof in Klagenfurt mit der Ausstellung „Zurück in die Zukunft" von Oliver Rathkolb, der Opern „Die Weise von Liebe und Tod des Cornets Christoph Rilke", „Der Kaiser von Atlantis oder Die Tod-Verweigerung" von Viktor Ullmann und der ZeitzeuginGesprächsreihe mit Leni Birnbaum vom 19.Mai 2016 bis 30.September 2016. ZeitzeuginGespräche zum Bildungs- und Kulturprojekt „Zurück in die Zukunft in Kärnten die zweite Chance" mit Leni Birnbaum vom 19. September bis 23. September 2016.

19. September 2016 bis 23. September 2016
jeweils 8.00 Uhr und 10.00 Uhr

Leni Birnbaum
„Von Wien nach Ma'oz Hayyim"


Leni Birnbaum
Leni Birnbaum am Bild mit ihrem Großvater, dem Philosophen, Reformpädagogen, und Pazifisten Wilhelm Jerusalem (1854-1923) zu sehen, der sich um die Verbesserung der Bildung für Taubblinde große Verdienste erworben hat, gilt er doch auch als der Entdecker des literarischen Talents der taubblinden Schriftstellerin Helen Keller (1880-1968). Nach dem Ersten Weltkrieg ist Wilhelm Jerusalem einer der Pädagogen an der Schönbrunner Erzieherschule im Schloss Schönbrunn in Wien gewesen. Zu den Schülern und Studenten von Wilhelm Jerusalem zählen der Dichter Anton Wildgans (1881-1932), der Komponist Viktor Ullmann (1898-1944) aber auch Karl Renner (1870-1950), der erste Staatskanzler der I. Republik Österreich 1918 und der II. Republik Österreich 1945. Im zweiten Teil seiner Autobiographie widmet Karl Renner seinem Lehrer Wilhelm Jerusalem ein eigenes Kapitel. 1919 wird Wilhelm Jerusalem zuerst außerordentlicher und dann 1923 ordentlicher Universitätsprofessor an der Universität Wien. Zur Familie von Wilhelm Jerusalem zählt auch der große Historiker und ausgewiesene Kunstexperte Ernst Gombrich (1909-2001). Leni Birnbaums Großvater mütterlicherseits, der Kinderarzt Max Kassowitz (1842-1913), hat als erster Mediziner als Primarius am Ersten öffentlichen Kinder-Krankeninstitut in Wien die Karriere von Sigmund Freud (1865-1939) befördert. Leni Birnbaums Mutter Anna ist mit Sigmund Freuds Frau Martha Freud (1861-1951) befreundet gewesen. Leni Birnbaum selbst ist Jahrgang 1923. Nach dem Anschluss des austrofaschistischen Ständestaats an das nationalsozialistische Reich am 13. März 1938 gelingt es den Eltern Edmund und Anna Jerusalem, ihre Tochter Leni mit einem Kindertransport nach Großbritannien zu schicken. Später gelingt es der Familie, nach Palästina zu übersiedeln. Zwei Mitglieder der Familie werden Opfer des Holocaust, Tante Irene Jerusalem wird 1941 in Lodz ermordet, Onkel Erwin Jerusalem wird 1943 in Auschwitz ermordet. Heute lebt Leni Birnbaum im Kibbutz Ma'oz Hayyim. Leni Birnbaum steht vom 19. bis 23. September 2016 via Skype für ZeitzeuginGespräche für Schulen zur Verfügung. Anmeldungen werden entgegengenommen per E-Mail unter arbos.carinthia@arbos.at.

Ein Bildungs- und Kulturprojekt von ARBOS – Gesellschaft für Musik und Theater am Hauptbahnhof in Klagenfurt mit der Ausstellung „Zurück in die Zukunft" von Oliver Rathkolb, der Opern „Die Weise von Liebe und Tod des Cornets Christoph Rilke", „Der Kaiser von Atlantis oder Die Tod-Verweigerung" von Viktor Ullmann und der ZeitzeuginGesprächsreihe mit Leni Birnbaum vom 19.Mai 2016 bis 30.September 2016.

Oper zum Ausstellungsende „Zurück in die Zukunft" am 30. September 2016 um 20.00 Uhr „Der Kaiser von Atlantis oder Die Tod-Verweigerung" von Viktor Ullmann in der Originalfassung des Komponisten mit Puppen von Burgis Paier, Puppenspieler Rita Hatzmann und Markus Rupert.

der Kaiser von Atlantis

30. September 2016 im Hauptbahnhof Klagenfurt um 20.00 Uhr

„Der Kaiser von Atlantis
oder Die Tod-Verweigerung"
von Viktor Ullmann

Der Komponist Viktor Ullmann (1898-1944) ist im Ersten Weltkrieg als Soldat Artilleriebeobachter der k.u.k. 38 cm Haubitzen Batterie Nr. 4 des Bataillons Nr. 5 des Festungs-Artillerie-Regiments Nr. 1 Dienst zugeteilt. Die 38cm Haubitze gefertigt von Škoda ist das modernste Kriegsgerät im Ersten Weltkrieg. Und Ullmann ist aber gleichzeitig Musikoffizier der Batterie und des Bataillons. Und er verfügt im Rahmen der Freizeitgestaltung im Ersten Weltkrieg über eine Kapelle, die in ihrer Besetzung schon jenem Orchester gleicht, für das er seine Oper „Der Kaiser von Atlantis oder Die Tod-Verweigerung“ im Rahmen der Freizeitgestaltung im Konzentrationslager Theresienstadt komponieren wird. Lediglich zwei Instrumente werden ausgetauscht, aus dem Horn wird eine Trompete und aus dem Akkordeon wird ein Harmonium. Und kompositorisch lassen sich die Spuren authentisch bis in Jahr 1924 zurückverfolgen, in seinem Opus Nr.7 „Symphonische Phantasie“ findet sich bereits die Abschiedsarie des Kaisers. Als Artilleriebeobachter ist Ullmann im Herbst 1917 über Kärnten mit seiner Batterie an die Front ins obere Isonzotal gefahren, dort wird er Augenzeuge der zwölften Isonzoschlacht und des Gasangriffs bei Bovec/Plezzo/Flitsch. Diese persönlichen Kriegserfahrungen verarbeitet er in seiner Oper „Der Kaiser von Atlantis oder Die Todverweigerung“, die er in den Jahren 1943 und 1944 im Konzentrationslager Theresienstadt im Rahmen der Freizeitgestaltung fertig schreiben wird. Eine Antikriegsoper – der Tod verweigert dem Kaiser seinen Dienst im Krieg! – als Librettist und Komponist unter den Bedingungen eines Konzentrationslagers zu schaffen bedeutet großen Mut. Die Oper erlebt 1944 in Theresienstadt nur eine Generalprobe, erst 51 Jahre später wird ARBOS – Gesellschaft für Musik und Theater am 23.Mai 1995 diese Premiere nachholen. Regisseur Herbert Gantschacher konnte über die Oper und deren Entstehung noch mit Karel Berman, den ersten Tod-Darsteller in Theresienstadt 1944, dem Konzertmeister des Orchesters der Theresienstädter Proben, Paul Kling, und Herbert Thomas Mandl über Ullmann und Oper noch persönlich sprechen. Weitere Recherchen führten zur Ausstellung „Viktor Ullmann – Zeuge und Opfer der Apokalypse“ und den beiden Opernproduktionen, die international unter der Patronanz von Landeshauptmann Peter Kaiser und Landtagspräsident Reinhart Rohr stehen und zu den bedeutsamsten Kulturexporten Kärntens zählen. Anmeldung zur Vorstellung unter: arbos.carinthia@arbos.at. Links zum Nachsehen: 

 

Herbert Thomas Mandl über Ullmann und die Oper:
„V.Ullmann – Zeuge und Opfer der Apokalypse“

 
 

Prolog zur aktuellen Produktion:
Finale zur aktuellen Produktion:

 

Ein Bildungs- und Kulturprojekt von ARBOS – Gesellschaft für Musik und Theater am Hauptbahnhof in Klagenfurt mit der Ausstellung „Zurück in die Zukunft" von Oliver Rathkolb, der Opern „Die Weise von Liebe und Tod des Cornets Christoph Rilke", „Der Kaiser von Atlantis oder Die Tod-Verweigerung" von Viktor Ullmann und der ZeitzeuginGesprächsreihe mit Leni Birnbaum vom 19.Mai 2016 bis 30.September 2016.

Peter Kaiser

Landeshauptmann Peter Kaiser: „Über Nazidiktatur, Demokratie, Frieden, Freiheit, Menschenrechte und Viktor Ullmann"

In der Nazidiktatur wurden Menschen allein aufgrund ihrer Herkunft und Abstammung klassifiziert, buchstäblich als wertlos befunden und brutal ermordet. Heute glauben wir oftmals, alles über diese schreckliche Zeit zu wissen und vor ähnlichen Auswüchsen und Irrungen gefeit zu sein. Europa hat aufbauend auf dem gemeinsamen Bekenntnis des „Nie wieder" aus der Tragödie des Nazi-Regimes und des Zweiten Weltkriegs gelernt. Trotzdem muss uns klar sein, dass Demokratie, Frieden, Freiheit und Menschenrechte jeden Tag aufs Neue erlernt und verteidigt werden müssen. Hierbei sind nicht nur Politik und Organisationen gefordert, sondern jede und jeder Einzelne. Viktor Ullmann hat vor allem noch ab 1942 in Theresienstadt mit enormer künstlerischer Kraft viele beeindruckende Werke geschaffen. Sie sind ein klangvolles Symbol für das Positive und Gute im Menschen, das selbst angesichts von furchtbarstem Terror, Unterdrückung und Vernichtung bestehen bleibt. „Viktor Ullmann – Zeuge und Opfer der Apokalypse" ist in vielerlei Hinsicht ein wichtiges Projekt. Er mahnt, klärt auf und schafft Bewusstsein. Es geht hier nicht nur um vergangene Verbrechen an der Menschlichkeit, nein, es wird einem auch vor Augen geführt, wohin Hass, Gewalt und Intoleranz zu allen Zeiten führen können.

  • Organisatorisches

     

    Das Projekt startet am 19. Mai 2016 und läuft bis zum 30. September 2016.
    Das Programm wird hier chronologisch aufgelistet: 

    19. Mai 2016, 18.00 Uhr: „Zurück in die Zukunft“ Ausstellungseröffnung mit Oliver Rathkolb, Landeshauptmann Peter Kaiser, Landtagspräsident Reinhart Rohr, Landesschulratspräsident Rudolf Altersberger. 

    19. Mai 2016, 20.00 Uhr: „Die Weise von Liebe und Tod des Cornets Christoph Rilke“ von Viktor Ullmann in Anwesenheit von Oliver Rathkolb, Landeshauptmann Peter Kaiser, Landtagspräsident Reinhart Rohr, Landesschulratspräsident Rudolf Altersberger. 

    20. Mai 2016 – 30. September 2016 – Führungen zur Ausstellung und durch den Klagenfurter Hauptbahnhof mit den ÖBB nach vorhergehender Anmeldung in der Schulzeit von Montag bis Freitag zwischen 9.00 und 12.00 Uhr. 

    19. September – 23. September 2016 – ZeitzeuginGespräche via Skype mit Leni Birnbaum zwischen 8.00-9.00 Uhr und 10.00-11.00 Uhr. Jede an den ZeitzeuginGesprächen teilnehmende Schule erhält danach von Leni Birnbaum auch ein persönliches Erinnerungsgeschenk. 

    Die Ausstellung ist am Klagenfurter Hauptbahnhof zu sehen. Für Führungen zur Ausstellung und durch den Klagenfurter Hauptbahnhof stehen Fachleute der ÖBB zur Verfügung. Die Anmeldung zur Führung muss spätestens zwei Wochen vor dem Wunschtermin erfolgten per E-Mail an arbos.carinthia@arbos.at. Bitte auch einen Alternativtermin angeben, falls der Wunschtermin schon belegt ist. Führungen finden in der Schulzeit von Montag bis Freitag 9.00-12.00 Uhr statt vom 20. Mai 2016 bis 30. September 2016 statt (ausgenommen davon schulfreie Tage und Ferien). Für die Führung fallen keine Kosten an. 

    Die Ausstellungseröffnung am 19. Mai 2016 um 19.00 Uhr am Klagenfurter Hauptbahnhof mit Landeshauptmann Peter Kaiser, Landtagspräsident Reinhart Rohr, Landesschulratspräsident Rudolf Altersberger und Oliver Rathkolb ist ebenfalls für Schulen kostenlos zugänglich. Anmeldung per E-Mail an arbos.carinthia@arbos.at

    Die beiden Operninszenierungen von Viktor Ullmann werden auch am Klagenfurter Hauptbahnhof gezeigt: 19. Mai 2016 um 20.00 Uhr „Die Weise von Liebe und Tod des Cornets Christoph Rilke“ und am 30. September 2016 um 20.00 Uhr „Der Kaiser von Atlantis oder Die Tod-Verweigerung“. Schulen haben zu den beiden Vorstellungen freien Eintritt. Anmeldungen per E-Mail an arbos.carinthia@arbos.at

    Alle Veranstaltungen und Führungen sind für Schulen kostenlos. Fahrtkosten zum Hauptbahnhof Klagenfurt und retour sind allerdings zu tragen. Über gegebenenfalls Ermäßigungstarife können Informationen beim Landesschulrat eingeholt werden. 

    Die ZeitzeuginGespräche mit Leni Birnbaum werden via Skype abgewickelt. Eine Skype-Verbindung ist die Voraussetzung für ein ZeitzeuginGespräch. Dazu steht Leni Birnbaum vom 19. September bis 23. September 2016 in der Zeit von 8.00 bis 12.00 Uhr zur Verfügung. Das Gespräch dauert eine Stunde und kann entweder für 8.00 Uhr oder 10.00 Uhr MESZ gebucht werden. Anmeldung per E-Mail an: arbos.carinthia@arbos.at . Bitte Wunschtermin angeben und auch Alternativ-Termin. 

    Falls Schulen eine Nachbereitung wünschen so steht dafür der Regisseur Herbert Gantschacher zu Verfügung. Termine nach Vereinbarung, Anmeldung per E-Mail an: arbos.carinthia@arbos.at. 

    Informationen gibt es auch per Telefon unter der Nummer 0664-8916491.