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2014 – „Die Kriegslügen“

1913 wird der Minister des k.u.k. Hauses und des Äußern, Berchtold sogar in der „New York Times“ für seine Bemühungen um Frieden gewürdigt (links) – das zweite Gesicht zeigt Berchtold auf der Titelseite des Magazins „Sport & Salon – Illustrierte Zeitschri

1913 wird der Minister des k.u.k. Hauses und des Äußern, Berchtold sogar in der „New York Times" für seine Bemühungen um Frieden gewürdigt (links) – das zweite Gesicht zeigt Berchtold auf der Titelseite des Magazins „Sport & Salon – Illustrierte Zeitschrift für die vornehme Welt" von 1.August 1914. Er lässt von sich eine Bildmontage im Harnisch anfertigen. Berchtold ist einer der Architekten den Großen Kriegs (rechts).

In dieser Ausstellung wird Kriegspropaganda und Wirklichkeit gegenüber gestellt. Bis heute wird in der Geschichtsschreibung Sarajevo als jener Ort genannt, der als „Sündenbock" für den Großen Krieg 1914-1918 herhalten soll.

An einem Großen Krieg im Jahr 1914 hat vorerst niemand wirklich ein Interesse. Doch die beiden Zentralmächte repräsentiert durch das Erzhaus Habsburg und das Haus Hohenzollern sehen im Krieg die Chance zur Dominanz der europäischen und Weltpolitik.

Der Schlüssel zum Krieg liegt dabei aber nicht in Berlin sondern in Wien. Denn nur die Wiener Administration kann 1914 einen Kriegsgrund vorweisen. Der Einmarsch von Artilleriebatterien der k.uk. Wehrmacht in Belgien ohne Kriegserklärung ist völkerrechtlich ein echter Kriegsgrund.